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Im zweiten Quartal ist die Zahl der Grenzgänger so schwach gewachsen wie seit 19 Jahren nicht mehr. (Symbolbild)

KEYSTONE/KARL MATHIS

(sda-ats)

Der Zustrom von Grenzgängern lässt spürbar nach. Im zweiten Quartal wuchs die Zahl der Arbeitspendler aus dem Ausland so schwach wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr. In der Nordwestschweiz und im Tessin war sie sogar rückläufig.

Ende Juni dieses Jahres arbeiteten knapp 317'400 ausländische Grenzgänger in der Schweiz. Das sind 0,4 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2017, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Ein geringeres Jahresplus hatte es mit 0,2 Prozent letztmals im ersten Quartal 1999 gegeben. Zwischenzeitlich erreichten die jährlichen Wachstumsraten bis zu 10 Prozent. Seit gut sechs Jahren haben sie sich aber tendenziell deutlich abgeschwächt.

Der Genferseeraum, der am meisten Grenzgänger beschäftigt, verzeichnete im zweiten Quartal mit 119'000 Personen noch einen Zuwachs von 2,0 Prozent. In der Nordwestschweiz, der zweitgrössten Grenzgängerregion, ging hingegen die Zahl der ausländischen Pendler gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 70'200 zurück.

Im Tessin betrug das Minus sogar 2,9 Prozent. Ende Juni zählte der Südkanton noch 63'500 Frontalieri, fast 1900 weniger als auf dem bisherigen Höchststand vor Jahresfrist. Je rund 26'000 Grenzgänger reisten in den Espace Mittelland (plus 4,7 Prozent) und in die Ostschweiz (plus 0,6 Prozent).

Die stärkste Zunahme wurde im zweiten Quartal mit 8,9 Prozent in der Zentralschweiz registriert. Mit 2100 Personen fällt dort der Grenzgängerbestand aber weniger ins Gewicht.

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SDA-ATS