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Im vergangenen Jahr sind in den Schweizer Alpen und im Jura 2426 Personen wegen einer Notlage von der Bergrettung geborgen worden. Das sind zwei Prozent mehr als 2009. 124 Personen verunfallten beim klassischen Bergsport tödlich, 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gesamthaft betrachtet blieb die Zahl der Todesfälle in den Bergen mit 173 gegenüber 171 im Jahr davor stabil. Die meisten der 124 Bergsport-Toten gab es bei Skitouren, beim Bergwandern und bei Klettertouren im Fels. Beim Gleitschirmfliegen oder Mountainbiken starben 13 Personen. Die übrigen 36 Todesfälle waren die Folge einer Erkrankung. Ursache war meist ein Herz-Kreislauf Problem.

Die häufigste Ursache für tödliche Unfälle war mit 83 Opfern ein Sturz oder Absturz, wie der Schweizer Alpen-Club (SAC) am Donnerstag weiter mitteilte. Die meisten Personen, nämlich 49, stürzten beim Bergwandern tödlich ab.

Durch Lawinen starben im vergangenen Jahr 30 Personen. Das sind 7 mehr als im Vorjahr. Die meisten Lawinenopfer waren auf Skitouren zu beklagen. Allein beim Unfall am Drümännler im Diemtigtal BE kamen am 3. Januar sechs Tourenfahrer und ein Rettungsarzt ums Leben.

Deutlich weniger Bergtote gab es hingegen auf Hochtouren, wo 17 Alpinisten gegenüber 26 im Jahr zuvor ihr Leben verloren. Diese im Jahresvergleich bessere Bilanz ist gemäss SAC-Angaben auf die ungünstige Witterung im August zurückzuführen. 15 der 17 Alpinisten waren Ausländer.

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SDA-ATS