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Zahl der Hinrichtungen im vergangenen Jahr laut Amnesty gestiegen

Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2009 - 15:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Die Zahl der Hinrichtungen ist weltweit gestiegen, obwohl immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe mit.
Während 2007 1252 Menschen hingerichtet wurden, waren es im vergangenen Jahr 2390. Mehr als 20'000 Menschen sitzen derzeit weltweit im Todestrakt. "Die Todesstrafe ist ein Auslaufmodell und ihre Abschaffung überfällig", forderte Oliver Hendrich, Anti-Todesstrafen-Experte bei Amnesty International.
Zum harten Kern der Staaten, die Menschen hinrichten, gehören China, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und die USA. 2008 waren diese fünf Länder für 93 Prozent aller Hinrichtungen verantwortlich. Weiterhin wird in China die Todesstrafe auf häufigsten vollstreckt. Dort droht die Hinrichtung für 68 verschiedene Vergehen.
Im Iran wurden nach Beobachtungen von Amnesty International allein seit den Präsidentenwahlen im Juni mindestens 115 Todesurteile vollstreckt. Am Samstag wurden nach Angaben der iranischen Presseagentur Isna drei weitere Todesurteile gegen Oppositionelle verhängt.

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