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Die Schweizer Hoteliers haben im Februar empfindliche Einbussen erlitten. Die Zahl der Logiernächte fiel um 7,7 Prozent auf rund 3 Millionen.

In den Bergkantonen Graubünden und Wallis beträgt der Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat gar 13 Prozent, im Berner Oberland 16 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Das Amt verweist dazu auf die geringen Schneefälle seit Anfang Jahr. Die Stadtregionen Zürich (+5,6 Prozent) und Genf (+7,6 Prozent) konnten dagegen deutlich mehr Hotelübernachtungen verbuchen.

Bei den ausländischen Gästen machte sich die Frankenstärke bemerkbar. Die Zahl ihrer Logiernächte fiel um 8,6 Prozent auf noch 1,6 Millionen. Die Nachfrage aus Belgien brach um 41 Prozent ein, aus Deutschland und den Niederlanden nahm die Zahl der Hotelübernachtungen um 18 Prozent ab, aus Italien um 15 Prozent.

Auch weniger Schweizer Gäste

Bei den inländischen Gäste ging die Zahl der Hotelübernachtungen um 6,6 Prozent auf 1,4 Millionen zurück. Die heimische Nachfrage sei vom milden Wetter und dem Schneemangel in tiefen Lagen belastet worden, sagte Susanne Daxelhoffer, Sprecherin des Verbandes Hotelleriesuisse, auf Anfrage.

Der Rückgang der ausländischen Nachfrage entspreche den Erwartungen, weil nun die Frankenstärke durchschlage. Positiv sei hingegen, dass Wachstumsmärkte wie die Golfstaaten (+21,2 Prozent), China (+9,3 Prozent), Indien (+19,3 Prozent) und Russland (+11,8 Prozent) zugelegt hätten.

Eine Bilanz der Wintersaison wollte Daxelhoffer noch nicht ziehen, da das Ostergeschäft noch bevorstehe und dabei vieles vom Wetter abhänge.

Skiferien erst im März

Auch Daniela Bär von Schweiz Tourismus will zuerst die März-Zahlen abwarten, denn die Skiferien seien wegen der späten Ostern in diversen Kantonen, deutschen Bundesländern sowie in den Niederlanden und Belgien auf den eben abgelaufenen Monat verschoben worden. In höheren Lagen seien die Schneeverhältnisse gut gewesen.

Im Januar hatten die Logiernächte noch um 1,6 Prozent zugenommen. Für die ersten beiden Monate des Jahres zusammen ergibt sich aber ein Rückgang um 3,4 Prozent auf 5,9 Millionen.

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SDA-ATS