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37'046 Menschen erkrankten im Jahr 2009 in der Schweiz an Krebs, 16'062 starben daran. Krebs ist somit nach wie vor die zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislaufkrankheiten. An erster Stelle der Krebsarten steht nach wie vor Lungenkrebs mit knapp 3000 Todesfällen.

Diese Zahlen hat das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag veröffentlicht. Sie wurden gemeinsam mit dem Nationalen Institut für Krebsepidemiologie und Registrierung und dem Schweizerischen Kinderkrebsregister erhoben.

Bei der Hälfte aller neu auftretenden Krebsfälle handelt sich um Brust-, Prostata-, Lungen- und Dickdarmkrebs. Der Trend, dass die Fälle von Lungenkrebs bei Frauen zunehmen, hat sich fortgesetzt. Die Zahl der Krebs-Todesfälle hat im Vergleich zum Vorjahr um 109 Fälle zugenommen.

Insgesamt sind 29 Prozent aller Todesfälle bei Männern und 22 Prozent der Todesfälle bei Frauen durch Krebs bedingt. Bei Männern wird knapp ein Viertel der Krebstodesfälle von Lungenkrebs verursacht, es folgen Prostatakrebs und Dickdarmkrebs. Bei Frauen ist Brustkrebs für einen Fünftel der Krebstodesfälle verantwortlich, es folgen Lungenkrebs und Dickdarmkrebs.

Krebs-Sterblichkeitsrate sinkt

Zwischen 2000-2004 und 2005-2009 habe die Zahl der Neuerkrankungen und der Todesfälle zwar zugenommen, schreibt das BFS. Unter Berücksichtigung der Alterung der Bevölkerung seien die Sterblichkeitsraten - also die Zahl der Krebs-Todesfälle auf 100'000 Einwohner - jedoch gesunken.

Dies gilt auch für die Neuerkrankungsraten bei den Männern. Bei den Frauen ist die Neuerkrankungsrate in der Westschweiz und im Tessin zurückgegangen, in der Deutschschweiz hingegen stabil geblieben.

In der Schweiz werden die Krebserkrankungen kantonal von Krebsregistern erfasst. 12 Register decken 16 Kantone und 68 Prozent der Bevölkerung ab. Für die aktuellen, schweizweiten Zahlen wurden diese Daten mit Hochrechnungen für die fehlenden Kantone ergänzt.

SDA-ATS