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Eingefangene Hunde sollten in Italien sterilisiert werden (Archiv)

KEYSTONE/AP/CARLOS GIUSTI

(sda-ats)

Italien macht sich wegen streunender Hunde zunehmend Sorgen. In fünf Jahren verdoppelte sich die Zahl der herrenlosen Vierbeiner auf den Strassen des Landes auf 700'000 Tiere.

Mangel an effizienten Sterilisierungskampagnen und an Tierheimen seien die Ursache des vor allem in Süditalien akuten Problems. Dies meldete der Gewerkschaftsverband der italienischen Tierärzte laut der Tageszeitung "La Stampa" vom Freitag.

Immer wieder kommt es im Süden zu Vorfällen, manche davon tödlich. Nach Schätzungen der Behörden laufen allein auf Sizilien rund 60'000 Hunde frei herum, oft auch in Rudeln. Dabei geben die Gemeinden in Italien jährlich rund 100 Millionen Euro für Hundeheime aus.

Obwohl laut Gesetz jeder Hund sterilisiert werden muss, der in einem Tierschutzheim landet, geschieht dies nur in 60 Prozent der Fälle, wie Tierschützer klagen. 2016 sei die Zahl der Hundeadoptionen um 8,5 Prozent zurückgegangen. Der Tierschutzverband LAV will sich für obligatorische Mikrochips samt Registrierung der Vierbeiner im Meldeamt einsetzen.

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SDA-ATS