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Zahl der Touristen weltweit 2017 um sieben Prozent gestiegen

Nach vorläufigen Zahlen der Welttourismusorganisation UNWTO ist die Zahl der Touristen 2017 weltweit um 7 Prozent gestiegen. Europa war als Reiseziel besonders beliebt. (Archiv)

KEYSTONE/EPA EFE/DAVID ARQUIMBAU

(sda-ats)

Die Zahl der Touristen weltweit ist 2017 um sieben Prozent gestiegen - das war der höchste Zuwachs seit sieben Jahren. Der Anstieg wurde vor allem von Europa angetrieben, wo acht Prozent mehr Touristen hinreisten.

Die Zahl der internationalen Besucherinnen und Besucher, die mindestens eine Nacht an ihrem Reiseziel verbrachten, erreichte 2017 rund 1,3 Milliarden, wie die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Montag erklärte. Die UNWTO machte zunächst vorläufige Angaben, die konkreten Zahlen sollen im Frühjahr veröffentlicht werden.

Den Schätzungen zufolge bleibt Frankreich an der Spitze der beliebtesten Reiseländer, gefolgt diesmal von Spanien, das die USA von Platz zwei verdrängt. Demnach legte die Region Nordamerika zwar um zwei Prozent zu, allerdings angetrieben von Kanada und Mexiko, nicht aber von den USA. Detailliertere Angaben dazu machte die UNWTO zunächst nicht.

Schon in der vergangenen Woche hatte Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy erklärt, dass sein Land trotz der Katalonienkrise im vergangenen Jahr nach Frankreich das Land mit den meisten Touristen war. Mit 82 Millionen Touristen überholte es demnach die USA und verzeichnete einen Anstieg von neun Prozent. Diese Zahl bestätigte die Welttourismusorganisation nun.

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