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Die Flüchtlinge wagen die teuer bezahlte Überfahrt oft in überfüllten und seeuntüchtigen Booten (Archiv)

KEYSTONE/AP/SANTI PALACIOS

(sda-ats)

In diesem Jahr sind nach Angaben von Hilfsorganisationen so viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken wie nie zuvor. Mittlerweile kamen 2016 nach Schätzungen 5000 Personen bei der Überfahrt ums Leben.

Dies gaben die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Freitag in Genf bekannt. Das sei die höchste Zahl von Toten in einem Jahr, sagte UNHCR-Sprecher William Spindler. Im Jahr 2015 kamen 4220 Flüchtlinge im Meer ums Leben.

Die Menschen machen sich in oft heillos überfüllten und seeuntüchtigen Booten aus Nordafrika auf den Weg Richtung Europa, um dort Schutz vor Krieg und Vertreibung oder eine bessere wirtschaftliche Zukunft zu suchen. Seit der Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei über die Rücknahme von Flüchtlingen im März ist dies die Hauptroute für Flüchtlinge.

Für die gefährliche Überfahrt zahlen sie Schlepperbanden oft hohe Summen. Vor der libyschen Küste kreuzen Schiffe der EU, um gegen die Schlepper vorzugehen und Flüchtlinge aus Seenot zu retten. Bei dem Einsatz konnten bereits Zehntausende Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden.

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SDA-ATS