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Zahlreiche Deutschschweizer Polizeikorps testen ab Juli neue Uniformen.

Kapo Zürich

(sda-ats)

Auch Polizeiuniformen halten nicht ewig. Bevor aber neue angeschafft werden, müssen sie sozusagen auf Herz und Nieren geprüft werden. Ab Anfang Juli testen deshalb Mitarbeitende diverser Korps die neue Uniform.

Polizeiuniformen gibt es nicht ab Stange. Um die Kosten für die Anschaffung zu reduzieren, haben sich Anfang 2015 diverse Deutschschweizer Polizeikorps zusammengetan, um ein gemeinsames Beschaffungsprojekt auszuarbeiten.

Ab Anfang Juli wird die zukünftige Uniform nun von diversen Mitarbeitenden im Berufsalltag getestet, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Ob diese angeschafft wird, entscheidet sich dann im nächsten Jahr.

Die neue Arbeitsuniform lehne sich an das derzeitige Erscheinungsbild der deutschschweizerischen kantonalen Polizeikorps an, sei jedoch in Bezug auf Schnitt, Optik und Materialien den heutigen Bedürfnissen angepasst worden.

Auch wenn die Uniformen gemeinsam beschafft werden, entsteht optisch keine Einheitspolizei. "Die einzelnen Korps werden sich weiter zum Beispiel aufgrund von individuell gestalteten Merkmalen wie Badges oder Krawatten unterscheiden."

Aussagen zu den Kosten einer einzelnen Uniform sind schwierig. Sie variieren je nach Verwendungszweck zwischen 1000 bis 2000 Franken, wie Werner Schaub von der Kantonspolizei Zürich gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Das Beschaffungsprojekt steht unter der Co-Leitung der Kantonspolizeien Zürich und Bern. Daran beteiligt sind fast alle Korps des Polizeikonkordats Nordwestschweiz (Aargau, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn), alle Korps des Ostschweizer Polizeikonkordats (beide Appenzell, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und die Städte Chur und St. Gallen), die SBB-Transportpolizei sowie sämtliche Polizeikorps im Kanton Zürich.

SDA-ATS