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Islamabad - Das von verheerenden Überschwemmungen betroffene Krisenland Pakistan ist am Montag von mehreren Bombenanschlägen erschüttert worden. Ein Selbstmordattentäter riss in einer Moschee im Stammesgebiet Süd-Waziristan mindestens 20 Menschen mit in den Tod.
40 weitere Menschen seien bei der Explosion verletzt worden, teilten die Behörden mit. Sie befürchteten, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteigen könnte. Nach Spitalangaben war der Zustand von 14 Verletzten kritisch.
Unter den Todesopfern ist nach Angaben eines Neffen auch ein einflussreicher Geistlicher aus der Region, der Mitglied der den Taliban nahe stehenden radikalislamischen Partei Jamiat Ulema-e-Islam war. In der Vergangenheit soll er mehrfach als Vermittler zwischen den Taliban und der pakistanischen Regierung tätig gewesen sein.
In der etwa 100 Kilometer nördlich gelegenen Stammesregion Kurram starben nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens sieben Menschen, als bei einer Versammlung von Stammesältesten ein Sprengsatz explodierte.
Bei einer weiteren Bombenexplosion in der Millionenstadt Peshawar wurden am Montag zudem zwei Angehörige einer Anti-Taliban-Miliz getötet und fünf weitere Menschen verletzt. Nach Angaben der Polizei explodierte an einer Strasse in Mattni ein ferngezündeter Sprengsatz.
Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gelten als Hochburgen radikal-islamischer Extremisten.

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SDA-ATS