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Amman - In Jordanien werden zehn Terrorverdächtige vor Gericht gestellt. Den im November verhafteten Männern wird laut der von der Justiz veröffentlichten Anklage vorgeworfen, die Entführung von Geheimdienstmitarbeitern geplant zu haben.
Damit hätten sie eine auf Vollstreckung ihres Todesurteils wartende Terroristin freipressen wollen. Die Irakerin Sadschida al-Rischawi war im November 2005 an einer blutigen Serie von Selbstmordanschlägen gegen Luxushotels in der Hauptstadt Amman beteiligt gewesen, bei der 60 Menschen getötet wurden. Sie hatte überlebt, weil ihr Sprengstoffgürtel nicht gezündet hatte.
Die Staatsanwaltschaft des Staatssicherheitsgerichts wirft den zehn Angeklagten zudem vor, Anschläge auf Tanklaster und US- Militäreinrichtungen an der Grenze zum Irak geplant zu haben. Ausserdem sollen sie einen Brandanschlag auf ein Alkoholgeschäft in Sarka, 20 Kilometer östlich von Amman, verübt haben. Die Anklage stuft die Männer als islamistische Extremisten ein.

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SDA-ATS