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Zehntausende EU-Befürworter zogen durch Londons Innenstadt

KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

(sda-ats)

Wenige Tage vor der angekündigten EU-Austrittserklärung Grossbritanniens haben am Samstag Zehntausende Menschen in London für die EU und gegen den Brexit demonstriert. Auch im schottischen Edinburgh gingen Brexit-Gegner auf die Strasse.

Die Organisatoren sprachen von etwa 80'000 Teilnehmern an dem Protestzug in London. Unter dem Motto "Unite for Europe" - "Vereint euch für Europa" - zogen die Teilnehmer vom Londoner Hyde-Park über den Trafalgar Square durch die Innenstadt zum britischen Parlament. Viele schwenkten EU-Fahnen und trugen Banner, auf denen sie eine Abkehr vom EU-Ausstieg forderten.

"Es ist wichtig zu zeigen, dass die EU ein Projekt ist, von dem Europa profitiert", sagte Bérénice Guyot-Réchard der Nachrichtenagentur dpa. Die 32-jährige Französin lehrt Geschichte am Londoner King's College und befürchtet, dass der Brexit-Kurs der britischen Regierung das Verhältnis zwischen Grossbritannien und den verbliebenen EU-Staaten beschädigen wird. Deshalb sei sie mit Freunden zu der Demo gekommen, sagte Guyot-Réchard.

Auf der Webseite der Veranstalter war zu lesen: "Wir wollen Mitglied im Europäischen Binnenmarkt bleiben. Wir wollen die Vorteile der EU-Mitgliedschaft behalten. Wir wollen garantieren, dass EU-Bürger, die bereits hier sind, ein Bleiberecht bekommen".

Binnenmarkt und Zollunion verlassen

Am kommenden Mittwoch will die britische Premierministerin Theresa May den Startschuss für die Austrittsverhandlungen mit der EU geben. Sie hat bereits angekündigt, dass Grossbritannien den Europäischen Binnenmarkt und die Zollunion verlassen soll.

Die Demonstration fällt zusammen mit den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Vertrags von Rom, mit dem 1957 der Grundstein für die heutige Europäische Union gelegt wurde.

Bei einem Sondergipfel in Rom am Samstag unterzeichneten die Regierungschefs der EU-Staaten eine Erklärung, die das Versprechen der EU auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuern soll. May nahm nicht an dem Gipfel teil.

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SDA-ATS