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Zehntausende demonstrieren in Paris für Rechte Homosexueller

Zehntausende Menschen haben am Samstag in Paris für die Rechte Homosexueller demonstriert. Zu Techno-Musik und unter den Regenbogenflaggen der Homosexuellen-Bewegung zogen die Demonstranten durch das Stadtzentrum zur Place de la Bastille.

Vor genau einem Monat, am 29. Mai, wurde im französischen Montpellier die erste so genannte Homo-Ehe in Frankreich geschlossen. Die Demonstration am Samstag war zudem die erste Gay Pride genannte Homosexuellen-Parade, seit Präsident François Hollande im Mai das Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe - der so genannten Homo-Ehe - unterzeichnet hatte.

Gegen die Einführung der Homo-Ehe in Frankreich hatte es massiven Widerstand gegeben. Die konservative Opposition und die katholische Kirche liefen Sturm gegen das Vorhaben, bei Demonstrationen gingen mehrmals hunderttausende Menschen auf die Strasse. Radikale Gegner der Homo-Ehe vor allem aus dem rechtsextremen Lager kündigten an, weiter gegen die umstrittene Reform kämpfen zu wollen.

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