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Phnom Penh - Die Welle von Streiks in Fabriken der asiatischen Niedriglohnländer reisst nicht ab. In Kambodscha, wo Kleidung und Sportartikel auch für Firmen wie Adidas und Puma gefertigt werden, traten am Montag zehntausende Arbeiter in den Streik.
An dem Ausstand beteiligten sich demnach rund 60'000 Menschen aus 40 Fabriken. Damit sind knapp zehn Prozent der Textilfabriken des Landes betroffen, wie die kambodschanischen Gewerkschaften mitteilten.
Die Arbeiter protestieren gegen eine Einigung von Regierung und Industrie, mit dem der Mindestlohn für die Textilarbeiter auf 61 Dollar pro Monat festgelegt wurde. Die Gewerkschaften kritisieren, dies sei zu wenig, um in Kambodscha zu leben und fordern einen Mindestlohn von 93 Dollar.
Die Arbeitgeber warnten zugleich, durch die Streiks könnten dem Land grosse Marktanteile verloren gehen. Die Textilindustrie, die auch für andere westliche Konzerne wie Gap oder Benetton produziert, ist einer der zentralen Pfeiler der kambodschanischen Wirtschaft. In der Branche sind knapp 350'000 Menschen beschäftigt.
In den vergangenen Monaten war es auch in Bangladesch, einem anderen zentralen Lieferland der Textilbranche, zu teils gewalttätigen Massenprotesten gekommen.

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SDA-ATS