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Zehntausende Menschen sind am Sonntag in Beirut auf die Strasse gegangen, um gegen die islamistische Hisbollah zu protestieren. Am sechsten Jahrestag der sogenannten Zedern-Revolution forderten sie vor allem eine Entwaffnung der Bewegung, die hinter dem neuen Regierungschef Nadschib Mikati steht.

Die Demonstranten riefen Slogans wie "Nein zum Diktat der Waffen" und "Nein zu Mördern". Sie waren einem Aufruf des von der Hisbollah gestürzten Regierungschefs Saad Hariri gefolgt. Hariri hatte seine Anhänger aufgefordert, mit einer machtvollen Demonstration an den "Marsch für die Freiheit" vor sechs Jahren zu erinnern.

Am 14. März 2005 waren rund eine Million Menschen in Beirut auf die Strasse gegangen und hatten den Abzug der syrischen Besatzungstruppen erzwungen, die hinter dem Mord an Regierungschef Rafik Hariri einen Monate zuvor vermutet wurden. Rafik Hariri war der Vater von Saad Hariri.

UNO-Sondertribunal ermittelt

Das zur Untersuchung des Hariri-Mordes eingesetzte UNO-Sondertribunal nahm zuletzt aber auch Mitglieder der islamistischen Hisbollah ins Visier. Berichten zufolge sollen wegen des Mordes führende Hisbollah-Mitglieder angeklagt werden.

Die bewaffnete schiitische Bewegung, die an der Einheitsregierung Saad Hariris beteiligt war, übte daraufhin Druck auf den Regierungschef auf, die Zusammenarbeit mit dem Gericht zu beenden. Da ihr dies nicht gelang, kündigte sie am 12. Januar die Allianz mit Hariri auf. Wenige Tage später wurde mit ihrer Unterstützung der sunnitische Geschäftsmann Mikati mit der Regierungsbildung beauftragt.

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SDA-ATS