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Zehntausende Menschen haben am Samstagabend gemeinsam mit Papst Franziskus für Frieden in Syrien gebetet. Die Menschen versammelten sich auf dem Petersplatz in Rom zu einer vierstündigen Messe.

Der Pontifex hatte zu diesem Tag des Fastens und des Gebets für den Frieden in Syrien und der Welt aufgerufen. In den vergangenen Wochen hatte er sich immer wieder für Dialog und Versöhnung in dem Bürgerkriegsland stark gemacht und einen Militärschlag gegen Damaskus strikt abgelehnt.

Der päpstliche Aufruf zu dem Gebetstag hatte ein starkes Echo ausgelöst, und auch aus den nichtchristliche Religionen kam dafür viel Zustimmung. Muslime und Juden beteiligten sich an dem Gebet für den Frieden in Syrien. Der Vatikan wertete die Initiatve des Papstes als "Herzstück" seines Einsatzes gegen die Gewalt, so wie Johannes Paul II. gegen den Golfkrieg mobil zu machen versucht hatte.

Seit dem Beginn des Aufstands gegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad im März 2011 wurden schätzungsweise 110'000 Menschen getötet. Die Vereinten Nationen gehen zudem von zwei Millionen Flüchtlingen aus.

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SDA-ATS