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Eine Woche nach der offiziellen Einführung der Homo-Ehe in Frankreich haben am Sonntag in Paris erneut zehntausende Menschen gegen die Reform demonstriert. Die französische Polizei war in der Hauptstadt mit einem Grossaufgebot im Einsatz und erwartete etwa 200'000 Teilnehmer.

Sie befürchtete Ausschreitungen gewaltbereiter Rechtsextremer, die bereits in den vergangenen Monaten bei Demonstrationen von Gegnern der Homo-Ehe randaliert hatten. Zu der Demonstration am Sonntag hatte die Organisation namens Demo für alle aufgerufen, die seit Monaten gegen das Gesetz der Ehe für alle mobil macht.

Das Gesetz, das Homosexuellen neben der Eheschliessung auch ein Adoptionsrecht einräumt, wurde Ende April vom Parlament endgültig beschlossen. Präsident François Hollande setzte die Reform am 18. Mai mit seiner Unterschrift in Kraft.

Bereits am Samstagabend waren in Paris 50 Menschen festgenommen worden. Nach Polizeiangaben versammelten sich Gegner der Homo-Ehe auf dem Boulevard Champs-Elysées und ketteten sich an Metallabsperrungen, die sie mitten auf der Strasse aufgebaut hatten.

Als einige Demonstranten Rauchbomben abfeuerten, griff die Polizei ein und nahm sie fest. Dutzende weitere Gegner der Homo-Ehe protestierten am Strassenrand.

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SDA-ATS