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Zeit für das Treffen der Comics-Szene am Fumetto in Luzern

Dieser Inhalt wurde am 24. März 2012 - 04:00 publiziert
(Keystone-SDA)

Comics prägen nächste Woche das Stadtbild von Luzern. Das Comix-Festival Fumetto zeigt unter anderem Werke des Amerikaners Raymond Pettibon. Zudem gibts die erste umfassende Retrospektive der Franzosen Yves Chaland und Serge Clerc.

Elf Hauptausstellungen und gegen 40 Satellitenausstellungen umfasst die 21. Ausgabe von Fumetto (24. März bis 1. April). Sie steht unter der neuen Leitung von Jana Jakoubek. Die zurückgetretene Chefin Lynn Kost ist dennoch präsent, hat sie doch die Ausstellung "Whuytuyp" von Raymond Pettibon im Kunstmuseum kuratiert.

Der 55-jährige Pettibon gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern Amerikas. In seinen Arbeiten lotet er die Grenzen des Mediums Comic aus. Zu sehen sind in Luzern Werke aus den letzten sechs Jahren, in denen er den Stift vermehrt durch den Pinsel ersetzt und sich der Gesellschaftskritik zugewendet hat.

Die Franzosen Yves Chaland und Serge Clerc haben in den 1980-er Jahren entscheidend zu der Revitalisierung der Ligne Classic und des klassischen franko-belgischen Comics beigetragen. Beide haben auch für das Magazin "Spirou" gezeichnet. Chaland ist 1990 mit 30 Jahren verstorben. Clerc kommt als Artist-in-Residence nach Luzern.

Wettbewerb "In Bewegung"

Die Genfer Szene ist laut Mitteilung mit Nicolas Robel und Tom Tirabosco vertreten. Robel zeigt 48 bemalte Skateboardplatten, die je nach Hängung immer wieder neue Geschichten erzählen. Tirabosco präsentiert ein Kuriositätenkabinett, das seine Anregungen sowohl von der klassischen Malerei wie auch von Walt Disney bezieht.

Weitere Hauptausstellungen sind der jungen Comic-Szene von Kolumbien, den neun Künstlerinnen des so genannten "Damenstammtisches", den Stilmitteln "Effects & Affects", dem Belgier François Olislaeger und der Luzernerin Anja Wicki gewidmet. Ausserdem werden die eingereichten Arbeiten zum Festival-Wettbewerb "In Bewegung" gezeigt.

Knapp 40 Satellitenausstellungen in diversen öffentlichen Lokalitäten bieten regionalen Künstlern und Newcomern eine Plattform. Ergänzt wird das Festivalprogramm unter anderem mit einem Podiumsgespräch zu Yves Chaland, einem Künstlergespräch mit Roland Pettibon, einem Comic-Theater und einem Zeichnerduell.

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