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Der Waldbrand bei Monchique im Süden von Portugal hat laut einem Zeitungsbericht bereits mehr als 16'500 Hektaren Fläche zerstört.

KEYSTONE/EPA LUSA/MIGUEL A. LOPES

(sda-ats)

Der Waldbrand an der Algarve im Süden Portugals wütet weiter: Die Flammen in der bergigen Gegend um die Kleinstadt Monchique wurden am Dienstag von mehr als 1100 Einsatzkräften bekämpft, wie der Zivilschutz mitteilte.

Über 330 Fahrzeuge, 13 Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz. Unter Berufung auf Forstexperten berichtete die Zeitung "Público", das Feuer habe bisher mehr als 16'500 Hektaren Wald zerstört. 29 Menschen seien verletzt worden. Der Brand war auch am fünften Tag nach dem Ausbruch noch nicht unter Kontrolle.

Starke Winde und hohe Temperaturen erschwerten im nur schwer zugänglichen Hinterland der Algarve das Löschen. Die trockenen Pinien- und Eukalyptuswälder fachten die Flammen zusätzlich an. Mehrere Häuser und ein Hotel mussten evakuiert werden. Die Rauchwolken erreichten die auch bei Touristen beliebten Strände.

Nach mehreren Tagen Rekordhitze mit Temperaturen von teilweise über 46 Grad wurde ab Mittwoch kühleres Wetter erwartet. Für Monchique werden für die nächsten beiden Tage maximal 25 Grad angekündigt. In verschiedenen Regionen im Süden sowie im Norden und Osten von Portugal galt jedoch immer noch ein hohes Waldbrandrisiko.

Auch im Osten Spaniens beschäftigten Waldbrände die Feuerwehr. Ein Feuer in der Region um das Dorf Lluxent, etwa 50 Kilometer südlich von Valencia, habe 800 Hektar Wald zerstört, teilte der regionale Notdienst mit. Mehrere Wohnsiedlungen seien am späten Montagabend evakuiert worden. Rund 2500 Menschen hätten die Nacht zum Dienstag in Notunterkünften verbracht.

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SDA-ATS