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Das aus 24 verpixelten Porträts bestehende Werk "Presos politicos" (Politische Gefangene) von Santiago Sierra ist aus der Kunstmesse ARCO in Madrid verbannt worden. Künstler und Politiker protestieren gegen diese Zensur.

Keystone/EPA EFE/FERNANDO VILLAR

(sda-ats)

Die Entfernung des Werks "Politische Gefangene" von Santiago Serra hat die Eröffnung der Internationalen Messe für Zeitgenössische Kunst ARCO in Madrid überschattet.

Die Massnahme wurde am Mittwoch unter anderem von zahlreichen Künstlern und Politikern, aber auch von der linksgerichteten Stadtverwaltung Madrids scharf kritisiert.

Auf Bitte der Organisatoren hatte die zuständige Galerie das aus 24 Bildern bestehende Werk "Politische Gefangene" des Künstlers Santiago Sierra entfernt. Der auch international bekannte 51-jährige Konzeptkünstler warf den Verantwortlichen daraufhin Zensur vor. Die Messe-Gesellschaft IFEMA teilte mit, man habe eine "Polemik" verhindern wollen, die der gesamten Ausstellung geschadet hätte.

Von einem "Klima der Verfolgung" war die Rede in einem Communiqué Sierras, das die Nachrichtenagentur Europa Press und andere Medien veröffentlichten.

Das Werk Sierras besteht aus 24 Porträtbildern, die verpixelt sind. Anhand der Bildlegenden sind die Abgebildeten aber zu identifizieren. Es handelt sich um inhaftierte katalanische Separatisten, um verurteilte Gewerkschaftler und auch um Künstler, die wegen ihrer Werke ins Gefängnis mussten.

Madrid trete für Meinungs- und Kunstfreiheit ein und habe ein Treffen einberufen, um zu erreichen, dass die Entfernung rückgängig gemacht werde, schrieb Stadtsprecherin Rita Maestre auf Twitter.

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SDA-ATS