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Schneller beim Patienten: Vier Zentralschweizer Kantone legen ihre Ambulanzen in einem Pool zusammen. (Archivbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

In der Zentralschweiz sollen die Ambulanzen nach einer Alarmierung schneller am Einsatzort eintreffen. Die Kantonsspitäler Luzern, Uri, Obwalden und Nidwalden schaffen für ihre Ambulanzen deswegen einen Pool.

Die Ambulanzen der vier Kantonsspitäler rücken pro Jahr rund 21'000 Mal aus. Eine Modellrechnung habe gezeigt, dass durch eine verbesserte Koordination und Positionierung der Rettungsfahrzeuge die Helfer in rund 1000 Fällen schneller am Einsatzort sein könnten, teilten die Kantonsspitäler am Mittwoch mit.

Rücken die Ambulanzen der vier Kantonsspitäler mit Blaulicht aus, sind sie in 80,4 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten bei den Patienten. Dieser Wert soll nun auf 81,3 Prozent steigen. Die Optimierung könne die Rettung eines Menschenlebens bedeuten, heisst es in der Mitteilung.

Das Pilotprojekt "Rettungsdienst Zentralschweiz" startet im September und dauert bis Ende 2019. Die Ambulanzen aus dem Pool werden die Rettungsdienststandort Luzern und Stans verstärken und neu auch im Feuerwehrstützpunkt Emmenbrücke stationiert sein.

Die medizinische Versorgung in den übrigen Regionen soll durch diese Neuordnung nicht geschmälert werden. Die übrigen Rettungsdienststandorte blieben erhalten, heisst es in der Mitteilung. Die Teams würden aber besser ausgelastet, und es könnten gleichzeitig Überstunden reduziert werden.

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