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Cernier NE - Das internationale Zentrum für Pilzkunde in Cernier NE steht vor dem Aus: Letzte Woche war über das Mycorama der Konkurs verhängt worden. Ein Geldgeber, der das Überleben des Zentrums sichern würde, ist nicht in Sicht.
Das Defizit beläuft sich auf 2,5 Millionen Franken, wie Mycorama-Direktor Jean Keller auf Anfrage sagte. Trotz verstärkter Anstrengungen hätten die Mittel der Stiftung nicht ausgereicht, den Forschungs- und Ausstellungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Dieser war auf Ende letzten Jahres eingestellt worden.
Auch der Kanton Neuenburg, der Eigentümer des Grundstücks ist, mag nicht als Retter einspringen. Bereits 2008 hat er dem Mycorama einen Beitrag von 900'000 Franken gewährt, nun nimmt er als Gläubiger am Konkursverfahren teil.
Das Mycorama, das in einem 5,5 Millionen Franken teuren zylinderförmigen Gebäude untergebracht ist, steht seit Oktober 2007 dem Publikum offen. Von Anfang an lockte das Zentrum aber weniger Besucher an als erhofft: Im Jahr nach der Gründung waren es rund 17'000 Besucher, 3000 weniger als erhofft. Danach nahm das öffentliche Interesse weiter ab.
In der Forschung allerdings steht das Mycorama nach eigenen Angaben gut da: Es hat in der Pilzkunde weltweit Ausstrahlung und arbeitet mit Spezialisten von Israel über Grossbritannien bis Mexiko zusammen. Nach Angaben von Keller ist es das einzige Zentrum weltweit, das sich ausschliesslich der Pilzkunde widmet.

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SDA-ATS