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Aus Protest gegen eine Abfalldeponie im Raum von Neapel haben rund 200 neapolitanische Demonstranten am Dienstag Abfallsäcke vor den Eingang des Parlamentsgebäudes in Rom geworfen. Sie halten das Areal für gesundheitsgefährdend.

Ein Senator der Opposition begleitete die Demonstranten. Diese hatten eigentlich mehrere Müllsäcke vor dem Regierungssitz niederlegen wollen. Als die Polizei sie daran hinderte, bewarfen sie die Sicherheitskräfte mit dem Unrat und verstreuten den Abfall unweit des in der Nähe liegenden Parlamentsgebäudes.

Auf die Säcke hatten die Demonstranten die Namen einiger Spitzenpolitiker der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord geschrieben, darunter Parteichef Umberto Bossi. Die Lega Nord wehrt sich gegen Pläne der Regierung von Silvio Berlusconi, die Abfall als Neapel in norditalienischen Regionen entsorgen will.

Die Müllkrise in Neapel hat sich in den letzten Tagen wieder zugespitzt. 2500 Tonnen Abfall türmen sich in der Sonne auf den Strassen der Stadt. In der Nacht mussten Feuerwehrleute mehrmals ausrücken, nachdem verärgerte Anrainer mehrere Abfallberge und Mülltonnen in Brand gesetzt hatten.

Die Ärzte warnten vor Epidemien. Der italienische Gesundheitsminister, Ferruccio Fazio, bestritt jedoch eine Seuchengefahr in der Vesuvstadt.

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SDA-ATS