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Die ZSC Lions stehen erneut im Playoff-Final, in dem sie auf Davos treffen. Der Titelverteidiger feiert im Halbfinal gegen Genève-Servette mit 3:1 den dritten Sieg in Serie und gewinnt die Serie 4:2.

Für die entscheidende Differenz sorgten die Lions im letzten Drittel. Nach nur 58 Sekunden brachte Mike Künzle die Gäste zum zweiten Mal in Führung. Der 21-Jährige liess Romain Loeffel alt aussehen und bezwang den Genfer Keeper Robert Mayer herrlich. Kurz darauf konnten die Lions nach einer Topchance von Jan Neuenschwander während zwei Minuten in doppelter Überzahl antreten. Während 105 Sekunden wehrte sich Servette tapfer, dann erzielte Ryan Shannon doch noch das 3:1 (45.). Aber der 47. Minute durften auch die Genfer während zwei Minuten mit zwei Mann agieren, worauf Trainer Chris McSorley alles riskierte und Mayer durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. Das Heimteam brachte den Puck aber nicht am erneut starken ZSC-Keeper Lukas Flüeler vorbei. Danach war der Sieg der Stadtzürcher nicht mehr wirklich gefährdet, zu abgeklärt spielten sie nach Startschwierigkeiten in der Verteidigung und bewiesen eindrücklich, warum sie in der Qualifikation am wenigsten Gegentreffer erhalten hatten.

Nach 40 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Die Lions waren in der 29. Minuten durch Verteidiger Mathias Seger in Führung gegangen - das erste Powerplay der Gäste dauerte gerade einmal zehn Sekunden. Der ZSC-Captain erzielte zwar erst seinen dritten Saisontreffer, aber den zweiten im Halbfinal gegen Servette. Insgesamt war es in dieser Serie bereits der fünfte Skorerpunkt für den Routinier.

Servette war nach dem Rückstand sichtlich bemüht, den Ausgleich zu erzielen, der ZSC hatte die Partie aber weitgehend im Griff, schirmte den erneut sicheren Keeper Lukas Flüeler gut ab. 56 Sekunden vor der zweiten Pause gelang den Genfern dennoch das vielumjubelte 1:1 - Jeremy Wick wurde von Kevin Romy halbrechts im Slot angespielt und traf haargenau.

Nachdem Servette in den beiden Partien zuvor zweimal früh in Rückstand geraten war, zeigten die Genfer zu Beginn, dass sie dieses Szenario nicht noch einmal erleben wollten. Sie starteten sehr aggressiv, betrieben ein gutes Forechecking, womit sie den Lions im ersten Drittel einige Probleme bereiteten. Die beste Möglichkeit zur Führung vergab in der 11. Minute der erst 20-jährige Floran Douay, der nach einem Konter nur den Pfosten traf. In der 7. Minute hatte Cody Almond nach einem Fehler der Lions eine gute Chance vergeben. Deshalb wurde nichts aus der erhoffen Führung. Überhaupt sind drei Tore in den letzten drei Spielen schlicht zu wenig, um eine Spitzenmannschaft wie die Lions auszuschalten. Deshalb bleibt der erste Meistertitel für Servette ein Traum.

Genève-Servette - ZSC Lions 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

7045 Zuschauer. - SR Wiegand/Massy; Fluri/Tscherrig. - Tore: 29. Seger (Wick, Nilsson/Ausschluss Bezina) 0:1. 40. Jeremy Wick (Romy, Bezina) 1:1. 41. Künzle (Trachsler) 1:2. 45. Shannon (Nilsson/Ausschlüsse Traber, Almond) 1:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Roman Wick.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Iglesias; Loeffel, Bezina; Antonietti, Mercier; Trutmann; Jeremy Wick, Romy, Rubin; D'Agostini, Tom Pyatt, Almond; Douay, Kast, Impose; Traber, Jacquemet, Gerber.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Geering, Tallinder; Seger, Smith; Stoffel; Bärtschi, Cunti, Roman Wick; Künzle, Trachsler, Schäppi; Keller, Shannon, Nilsson; Bastl, Malgin, Neuenschwander.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Taylor Pyatt, Ranger, Bays, Lombardi, Rivera, Marti, Picard und Rod. ZSC Lions ohne Fritsche, Schnyder (alle verletzt), Baltisberger (krank), Bergeron und Tabacek (überzählige Ausländer). - 11. Pfostenschuss Douay. - Servette von 46:23 bis 47:33 und ab 58: 30 ohne Goalie. - Timeout Servette (60.).

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SDA-ATS