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Nach dem SC Bern scheiden auch die ZSC Lions in den Viertelfinals der Champions Hockey League aus. Die Zürcher verlieren das Rückspiel gegen Liberec 0:1 und das anschliessende Penaltyschiessen 0:2.

Statt Bern gegen die ZSC Lions heisst es im Halbfinal nun Växjö gegen Bili Tygri Liberec.

Über 101 Minuten mühte sich der Elfte der tschechischen Liga ab, ehe er ZSC-Goalie Niklas Schlegel ein erstes Mal bezwingen konnte. Es war dann allerdings Extraklasse wie die Tschechen Lukas Krenzelok, bereits zuvor ihr gefährlichster Stürmer, freispielten und dieser blitzschnell und direkt abschloss.

Es blieb zwar bei diesem einen Gegentreffer. Nach einer zehnminütigen Verlängerung war Liberec im Penaltyschiessen aber kaltblütiger. Ihr Topskorer Martin Bakos, der im Hinspiel noch gefehlt hatte, und Petr Kolmann waren als Einzige erfolgreich. Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren (Davos, Fribourg-Gottéron) fehlt damit ein Schweizer Vertreter in den Halbfinals.

Wie bereits im Hinspiel waren Tore auch im Hallenstadion Mangelware. Vor nur gut 3400 Zuschauern agierten beide Teams diszipliniert und entblössten ihre Abwehr nie. Und als Roman Wick 3,1 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels doch noch traf, hatte einer der beiden schwedischen Schiedsrichter das Spiel unverständlicherweise bereits unterbrochen.

Die Lions traten im Vergleich zur blamablen 1:5-Niederlage im Derby gegen Kloten wie verwandelt auf - allerdings nur in der Defensive. Offensiv waren sie zwar engagiert, es gelang ihnen aber wenig. Die Absenz der beiden schwedischen Künstler Fredrik Pettersson (diese Woche mit der schwedischen Nationalmannschaft in Moskau im Einsatz) und Robert Nilsson (verletzt) wog schwer, gerade auch im Powerplay.

Alleine im Schlussdrittel konnten die Zürcher drei Überzahl-Gelegenheiten - darunter 22 Sekunden mit zwei Spielern mehr - nicht nützen. Es fehlte der auf diesem Niveau dringend benötigte Schuss Genialität. Ein Tor in 130 Minuten ist eindeutig zu wenig.

Telegramm

ZSC Lions - Bili Tygri Liberec 0:1 (0:0, 0:0, 0:1, 0:0) n.V., Liberec mit 2:0 Sieger im Penaltyschiessen.

3412 Zuschauer. - SR Holm/Nord (SWE), Kaderli/Fluri (SUI). - Tor: 42. Krenzelok (Kolmann, Jelinek) 0:1. - Penaltyschiessen: Krenzelok - (gehalten), Chris Baltisberger - (gehalten); Babus 0:1, Geering - (gehalten); Bulir - (gehalten), Korpikoski - (gehalten); Kolmann 0:2, Klein - (verschiesst). - Strafen: je 6mal 2 Minuten.

ZSC Lions: Schlegel; Sutter, Geering; Klein, Phil Baltisberger; Karrer, Seger; Guerra; Korpikoski, Suter, Wick; Chris Baltisberger, Sjögren, Herzog; Prassl, Pelletier; Miranda; Künzle, Schäppi, Pestoni.

Bili Tygri Liberec: Janus; Pyrochta, Sevc; Janosik, Smid; Kolmann, Derner; Havlin; Lakatos, Jelinek, Krenzelok; Bakos, Bulir, Jasek; Stransky, Bliznak, Ordos; Spacek, Vantuch, Vlach.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Pettersson (bei schwedischer Nationalmannschaft), Kenins, Blindenbacher, Nilsson, Shore, Flüeler, und Marti (alle verletzt), Liberec komplett. - Timeouts: ZSC Lions (70.), Liberec (60.).

Die Viertelfinals in der Übersicht

Champions Hockey League. Viertelfinals. Rückspiele: ZSC Lions - BILI TYGRI LIBEREC (CZE) 0:1 (0:0, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.; Bili Tygri Liberec 2:0-Sieger im Penaltyschiessen; Hinspiel 1:0. VÄXJÖ LAKERS (SWE) - Bern 4:2 (1:1, 1:0, 2:1); 2:3. Kometa Brno (CZE) - JYP JYVÄSKYLÄ (FIN) 3:5 (0:3, 1:0, 2:2); Hinspiel 3:3. Brynäs Gävle (SWE) - OCELARI TRINEC (CZE) 3:5 (0:1, 2:2, 1:2); 1:3.

Halbfinals (9./10. und 16./17. Januar): JYP Jyväskylä - Ocelari Trinec, Växjö Lakers - Bili Tygri Liberec.

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SDA-ATS