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Zürcher CVP-Nationalrat Hany zeigt ehemalige UBS-Manager an

Dieser Inhalt wurde am 07. März 2010 - 13:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Seine Erfolgsaussichten schätzt er auf "praktisch gleich Null", aber er habe als bürgerlicher Politiker ein Zeichen setzen wollen: Der Zürcher CVP-Nationalrat Urs Hany reichte bei der Zürcher Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen die ehemalige UBS-Führung ein.
Hany bestätigte entsprechende Meldungen der Zeitungen "Sonntag" und "NZZ am Sonntag". Die Strafanzeige vom 22. Februar richtet sich gegen die früheren UBS-Verwaltungsratspräsidenten Marcel Ospel und Peter Kurer sowie die beiden ehemaligen Konzernchefs Marcel Rohner und Peter Wuffli.
Die Anzeige lautet unter anderem auf Verdacht auf ungetreue Geschäftsführung, Mitwisserschaft von kriminellen Handlungen sowie Beihilfe zum Steuerbetrug. Er habe die Anzeige unter seinem Namen eingereicht, sagte Hany. Die Partei- und Fraktionsleitung sei aber informiert gewesen und habe nichts dagegen einzuwenden gehabt.
Hany betonte, dass es ihm mit der Anzeige nicht um die heutige UBS gehe, vielmehr habe er ein Zeichen gegen die ehemaligen UBS-Führungskräfte setzen wollen, deren Machenschaften nicht toleriert werden dürften.
Die Staatsanwaltschaft Zürich hat bereits zwei Klagen der SP gegen die ehemaligen UBS-Manager abgewiesen. "Aufgrund dessen, was die Staatsanwaltschaft Zürich bis jetzt zustande gebracht hat", schätzt Hany die Chance äusserst klein ein, dass die Behörde wegen seiner Strafanzeige nun eine Untersuchung einleitet.

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