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Mit dem Zürcher Journalistenpreis 2012 sind in diesem Jahr vier Autoren für ihre "herausragenden Arbeiten" ausgezeichnet worden. Gion Mathias Cavelty (Kategorie Zeitung), Daniel Ammann und Julia Hofer (Kategorie Zeitschrift) sowie Joel Bedetti (Kategorie Nachwuchs) erhalten je 10'000 Franken.

Verliehen wurden die Zürcher Journalistenpreise am Mittwochabend im Casino Theater in Winterthur. Ausgewählt wurden die prämierten Arbeiten aus 150 Einsendungen, wie die Stiftung Zürcher Journalistenpreis mitteilte. Die Festansprache hielt Tobias Trevisan, Geschäftsführer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Mit den diesjährigen Preisen werde die Qualität des Medienschaffens und das persönliche Engagement der Journalistinnen und Journalisten in den Mittelpunkt gestellt, heisst es in der Mitteilung.

In Caveltys Text "Hö - das letzte Opernrätsel" im "Tages-Anzeiger" vom 10. Dezember 2011 etwa "ereigne sich in zeitgemässer Aufmachung die Wiedergeburt des Opernberichterstatters alter Schule". Hier mache hohe Kunst Spass, wurde der Ausgezeichnete gewürdigt.

Julia Hofer mache in ihrem Artikel "Unter der Haube" in der "annabelle" vom 29. Juni 2011, was viel zu wenig Medienschaffende täten: Sie erforsche das scheinbar Wohlbekannte und stosse dabei auf weit Exotischeres als manche Weltreisende, heisst es in der Laudatio.

Mit Daniel Ammann werde ein Journalist gewürdigt, der unbeirrbar, unabhängig und gekonnt grobe Missstände bei der Bundesanwaltschaft aufdeckte. Ammann blieb für seine Recherche sieben Jahre lang am "Fall Holenweger" ("Weltwoche" - November 2004 bis April 2011).

Joel Bedetti schliesslich erhielt die Auszeichung gemäss Jury für sein "wunderbares Porträt über den Baron, der 90 Semester lang an der Uni Zürich studiert hatte". Bedettis Text erschien am 25. Februar 2011 in der Zürcher Studierendenzeitung.

Stiftungsratspräsident Andrea Masüger kündigte am Mittwoch anlässlich der Preisverleihung Neuerungen beim Zürcher Journalistenpreis an. So sollen ab 2013 auch Texte die Möglichkeit einer Auszeichung erhalten, die nur online erschienen sind.

SDA-ATS