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Zürich - Der Zürcher Kantonsrat hat sich am Montag mit einem tiefschürfenden Thema befasst: Dem Ursprung der Welt. Die EDU wollte mit einem Postulat erreichen, dass die Volksschule nebst der Evolutionslehre auch die Schöpfungsgeschichte abhandelt.
Nach Ansicht der EDU hat die Schöpfungslehre im Mensch-Umwelt-Unterricht einen ebenso grossen Stellenwert verdient wie die Evolutionslehre mit dem Urknall. Stefan Dollenmeier (EDU) aus Rüti bezeichnete den Urknall in der Ratsdebatte als "sehr unwahrscheinlich" und "nicht beweisbar".
Die Evolutionslehre biete keine Antworten auf die Entstehung des Lebens - ganz im Gegensatz zur Schöpfungsgeschichte. "Wir finden es deshalb nur fair, wenn man den Schülern beide Theorien näherbringt und sie selber entscheiden lässt", sagte er.
"Nicht ganz auf der Höhe der Zeit"Diese Weltanschauung löste bei einer Mehrheit des Kantonsrates Kopfschütteln aus. Die FDP erinnerte die EDU-Fraktion daran, dass man 2010 schreibe und nicht 150 Jahre vorher. Auch die AL wähnte die EDU "nicht ganz auf der Höhe der Zeit".
Die SP wiederum argumentierte, dass die Schöpfungsgeschichte in die biblische Geschichte gehöre und nicht in den Naturkundeunterricht. Die SVP fürchtete gar um den guten Ruf des Bildungsstandortes Zürich.
Die Ablehnung war denn auch eindeutig: Nur 13 Parlamentarier stimmten für die Überweisung des Postulates. Neben der EDU waren es Kantonsräte der EVP - und zwei SVP-Mitglieder.

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SDA-ATS