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Die beiden Zürcher Fussballclubs FCZ und GC werden auch in der Saison 2011/2012 im Stadion Letzigrund spielen. Die Stadt Zürich konnte sich am Freitag mit beiden Clubs einigen. Sie gewährt ihnen eine Mietzinsreduktion - die Clubs bezahlen dafür einen Teil der Polizeieinsätze.

Die Stadt Zürich will die Mietzinsreduktion einmal gewähren - und zwar in der Höhe von je 450'000 Franken pro Club. Wie die Stadt Zürich am Freitag mitteilte, müssen die beiden Clubs dafür mehr für die Sicherheit ausgeben.

GC und FCZ seien bereit, die Kosten für die Polizeieinsätze ausserhalb des Stadions künftig teilweise zu übernehmen. Für nationale Spiele wurde ein Kostendach von je 500'000 Franken pro Jahr vereinbart, für internationale Spiele ein solches von 200'000 Franken.

Der Stadtrat und die beiden Vereine wollen die Kosten im Bereich Sicherheit und Stadionbetrieb zudem analysieren und weiter optimieren, wie die Stadt weiter schreibt.

Rettung in letzter Sekunde

Für GC war das Gespräch vom Freitag quasi Rettung in letzter Sekunde: Spätestens am 10. März muss GC eine neue Lizenz beantragen, um weiterhin in der Super League spielen zu können. Dafür muss der Club ein Heimstadion angeben können.

GC hatte den Nutzungsvertrag mit der Stadt im Dezember 2010 gekündigt und eine Mietzinsreduktion von einer Million gefordert. Der Zürcher Stadtrat lehnte diese Forderung ab, weil sie zu hoch sei und dem FCZ die gleichen Konditionen gewährt werden müssten.

Bis anhin zahlten die beiden Clubs je 870'000 Franken Miete pro Jahr und weitere 840'000 Franken pro Jahr für die Stadionsicherheit.

Demonstration vom Samstag findet trotzdem statt

Obwohl GC vorerst nicht mehr heimatlos ist, wollen die Fans am Samstag eine Demonstration in der Zürcher Innenstadt durchführen. Wie der Präsident der IG GC Züri auf Anfrage sagte, sei mit dieser Einigung zwar nun die Übergangssituation erträglicher. Das grosse Ziel sei aber ein neues Hardturmstadion.

Die IG GC Züri will an ihrem Aktionstag vom Samstag deshalb nach wie vor Unterschriften für den "unverzögerten Neubau des Stadions Hardturm" sammeln und diese am Montagabend dem Zürcher Sportvorsteher Gerold Lauber übergeben.

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SDA-ATS