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Zürich - Das Zürcher Obergericht hat den ehemaligen Zürcher Stadtratskandidaten Markus Alder wegen übler Nachrede verurteilt. Der Schweizer Demokrat (SD) und Fahrlehrer hatte den Lokaljournalisten Erik Eitle im Internet als Obernazi bezeichnet.
Das Gericht auferlegte Alder eine bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 100 Franken. Zudem muss er die Gerichtskosten von insgesamt 7000 Franken übernehmen.
Alder soll zudem seine eingeklagten Pamphlete auf seiner Homepage löschen. Zudem muss er während drei Monaten das Ureil auf seiner Internetseite platzieren.
Doch nicht genug damit: Dem Journalisten soll der Verurteilte eine Prozessentschädigung von 8'500 Franken entrichten und ihm eine Genugtuung von 1'500 Franken zahlen. Hinzu kommen die eigenen Anwaltskosten. Alder will das Urteil jedoch weiterziehen, allenfalls bis nach Strassburg, wie er sagte.
Alder berief sich vor Obergericht immer wieder auf die Meinungsäusserungsfreiheit sowie auf die durch Strassburg garantierten Menschenrechte. Von einem späten Vergleich mit seinem Prozessgegner Erik Eitle wollte er nichts wissen.
Der Streit zwischen dem heute 40-jährigen SD-Politiker Alder und dem Zürcher Lokaljournalisten Eitle (Quartier-Anzeiger von Witikon) geht auf die Stadtratswahlen vor bald zwei Jahren zurück. Damals wollte Kandidat Alder im Vorfeld der Abstimmung ebenfalls im Lokalblatt auftreten, was ihm aber der Redaktor aus Platzgründen versagte.

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SDA-ATS