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Wer in den nächsten Tagen in Zürich mit Tram und Bus unterwegs sein will, sollte mehr Zeit einkalkulieren. Das Fahrpersonal der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) macht mit seiner Streikdrohung Ernst. Vertreter der Gewerkschaft vpod haben einzelne Störaktionen für Freitag angekündigt.

Die Kampfmassnahmen sollen gestaffelt und zeitlich begrenzt umgesetzt werden, sagte vpod-Generalsekretär Stefan Giger am Donnerstagnachmittag vor den Medien. Es gehe um eine "punktuelle Arbeitsniederlegung". Allerdings werde der Streik nicht im Berufsverkehr und nicht flächendeckend umgesetzt.

Trotzdem empfahl Giger: "Wer mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit fährt, sollte vielleicht einen Zug früher nehmen". Wie der Streik genau umgesetzt wird, wollten die vpod-Vertreter nicht sagen: Man wolle verhindern, dass die VBZ im Vorfeld auf geplante Aktionen reagieren können.

Ab 4 Uhr im Internet

Das Streikkomitee werde am Donnerstagabend die genauen Massnahmen beschliessen. Sie seien ab 4 Uhr am Freitagmorgen auf der Internet-Homepage www.vpod.ch einsehbar.

VBZ-Personalchef Heinz Vögeli erklärte vormittags bei einer gemeinsamen Medieninformation des VBZ mit den Arbeitnehmerorganisationen Syna und transfair, die VBZ habe ihr Krisenorganisations-Management am Mittwochnachmittag hochgefahren. Man nehme die Streikdrohung sehr ernst.

Vögelis Behauptung, wonach der vpod Mitglieder aus anderen Städten nach Zürich bringen wolle, um den Tram- und Busverkehr zu behindern, bestritt Giger: Die Arbeit bei den VBZ niederlegen könne nur jemand, der auch bei diesen angestellt sei.

Vereinbarung nicht unterschrieben

Der vpod war vor zehn Tagen aus den Mediationsgesprächen mit den VBZ über bessere Arbeitsbedingungen ausgestiegen und hatte Kampfmassnahmen angekündigt. Tags darauf wurde der Streik vertagt, weil die VBZ und Stadtrat Andres Türler, Chef des Departementes der Industriellen Betriebe, Entgegenkommen in einzelnen Bereichen signalisierte.

Der vpod machte den Streik deshalb von der Unterzeichnung einer Vereinbarung abhängig und setzte eine Frist bis heute Donnerstag fest. Der Zürcher Stadtrat trat jedoch nicht auf das Ultimatum der Gewerkschaft ein.

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