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Insgesamt sind drei Tonnen verendete Fische aus dem Rhein entsorgt wurden. Ein Fischfangverbot für Äschen und Forellen gilt ab 1. Okobter - vorerst für ein Jahr.

KEYSTONE/MELANIE DUCHENE

(sda-ats)

Nach dem grossen Fischsterben im Rhein im August verhängen die Kantone Schaffhausen, Zürich und Thurgau ein Fischfangmoratorium für Äschen und Forellen für die Saison 2018/2019. Wie gross der Fischbestand noch ist, wird sich erst bei einer Erhebung im November zeigen.

Wegen der anhaltend sehr hohen Wassertemperaturen im Rhein bis über 27 Grad kam es in den ersten Augustwochen zu einem grösseren Fischsterben. Die entsorgte Menge verendeter Fische - insbesondere Äschen und teilweise Forellen - beläuft sich auf rund drei Tonnen, wie das Departement des Innern des Kantons Schaffhausen am Freitag mitteilte.

Dank dem Einsatz der Fischer und der kantonalen Fischereifachstellen habe ein noch höherer Abgang vermeiden werden können, heisst es weiter.

Der vernichtete Anteil des Bestandes wird sich erst nach einer Erhebung im November abschätzen lassen. Zwar ist die Menge der eingesammelten toten Fische viel kleiner als im Hitzesommer 2003, aber auch der diesjährige Bestand sei wesentlich kleiner.

Die Erhaltung der beiden Arten habe nun Vorrang. Die Kommission zur Rettung der Rheinäsche habe an einer ausserordentlichen Sitzung am Mittwoch den Fischereibehörden der Kantone Schaffhausen, Thurgau und Zürich empfohlen, ein vorerst auf ein Jahr beschränktes Fischereiverbot sowohl auf Äschen als auch auf Forellen im Rhein zu erlassen.

Der Kanton Schaffhausen werde diese Empfehlung wie auch die beiden Nachbarkantone umsetzen. Vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 wird ein Fischfangmoratorium auf Äschen im Rhein gelten, Forellen dürfen lediglich im Rüdlingerwasser gefangen werden. Analog zum Fischsterben im Jahr 2003 wird den Pächtern eine Pachtzinsreduktion gewährt.

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