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Fussball - Der FC Zürich steht heute um 19.30 Uhr gegen Slovan Liberec unter Druck. Nach dem 1:2 aus dem Hinspiel in Tschechien müssen die Zürcher gewinnen, wollen sie die Playoffs der Europa League erreichen.
Wenig hatte am letzten Donnerstag gefehlt und der FCZ wäre mit einer ähnlich guten Ausgangslage wie der FC Thun von seiner Reise nach Nordböhmen zurückgekehrt. Doch zwei, drei Unaufmerksamkeiten in der Defensive reichten, dass Slovan Liberec das Hinspiel dank zwei Toren von Michael Rabusic in der letzten halben Stunde noch zu wenden vermochte, nachdem die Zürcher eine Stunde lang das bessere Team gewesen waren. Zu allem Überfluss verloren die Zürcher auch noch Verteidiger Alain Nef, der nach einer Notbremse heute Abend im Rückspiel im Letzigrund gesperrt sein wird. Der Routinier wird durch Raphael Koch ersetzt.
"Manchmal kann eine einzige Aktion für den Ausgang eines Spiels ausschlaggebend sein, vor allem im internationalen Geschäft", sagte FCZ-Trainer Urs Meier vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit dem Tabellen-Dritten der abgelaufenen tschechischen Meisterschaft. Als Beispiele für seine These nannte Meier das Tor zum 1:1 im Hinspiel oder die jüngsten Partien von den Grasshoppers in der Champions League-Qualifikation. Aus Sicht von Meier täuschen die Resultate des FCZ in dieser Saison bisher ein wenig über die Realität hinweg. Wie gegen Slovan vor einer Woche waren die Zürcher auch am Sonntag im Heimspiel gegen die Young Boys nicht das schlechtere Team, verloren aber dennoch - zum dritten Mal in Folge.
Vor allem die Zürcher Abwehr machte in der noch jungen Saison keinen sattelfesten Eindruck. Mit Ausnahme der Partie in Sion hat der FCZ in allen Pflichtspielen mindestens zwei Gegentreffer erhalten. Wollen sich die Zürcher die Chance auf die Qualifikation für die Gruppenphase aufrecht erhalten, sind sie gefordert. "Wir müssen die defensiven Fehler auf ein Minimum reduzieren", so Meier. An der offensiv ausgerichteten Spielweise seiner Mannschaft will der Trainer aber nichts ändern. "Viele meiner Spieler haben die Mentalität, nach vorne zu spielen. Diese Energie zu zügeln und ihnen beizubringen, auch nach hinten zu arbeiten, braucht Zeit." Gegen Liberec, das zuletzt in der Meisterschaft gegen Mlada Boleslav 0:4 verlor, ist neben einer soliden Defensive auch eine starke Offensive gefragt: Der FCZ muss 1:0 oder mit zwei Toren Differenz gewinnen, um in die Playoffs einzuziehen.

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SDA-ATS