Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Universitätsspital Zürich, die Universität Zürich und das Cardiocentro Ticino in Lugano arbeiten in der Kardiologie und in der Herzchirurgie eng zusammen. Damit soll die Erforschung von Herzerkrankungen und Therapien neuen Schub bekommen.

In der Aus- und Weiterbildung, der Forschung und der Spitzenmedizin sei man gemeinsam stärker, heisst es in einer Mitteilung des Universitätsspitals Zürich vom Donnerstag. Die Absicht zu einer intensiven und langfristigen Zusammenarbeit sei in zwei Verträgen festgehalten worden.

Mit dem Vertrag erhalte das Cardiocentro Ticino den Status eines assoziierten Instituts der medizinischen Fakultät der Uni Zürich. Es sei damit als erstes Zentrum im Kanton Tessin eng mit der universitären Medizin in Zürich verbunden.

"Für uns eröffnen sich damit neue Möglichkeiten zur Finanzierung, mit der wir die Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung weiter ausbauen können", wird Tiziano Moccetti, Medizinischer Direktor des Cardiocentro Ticino, im Communiqué zitiert.

Austausch von Ärzten und Patienten

Vereinbart wurde, dass angehende Fachärzte für Kardiologie des Universitätsspitals Zürich ein Austauschjahr in Lugano absolvieren und angehende Fachärzte aus dem Tessin ihre Weiterbildung in Zürich abschliessen können. Intensiviert werden soll die Zusammenarbeit im Bereich der Spitzenmedizin sowohl in der Kardiologie als auch in der Herzchirurgie.

Konkret gehe es etwa um die Betreuung von Patienten mit angeborenen Herzfehlern oder Herzinsuffizienz sowie von Patienten, die eine Herztransplantation benötigen, heisst es in der Mitteilung. Auch der Austausch von Patienten soll möglich sein.

Geplant ist ferner eine gemeinsame Studie zur Behandlung von Herzinfarkten mit entzündungshemmenden Medikamenten. Auch neue Therapieverfahren bei Herzrhythmusstörungen und bei Herzinsuffizienz sollen künftig gemeinsam untersucht werden.

SDA-ATS