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Dank einer Steigerung im letzten Drittel setzt sich das heimstarke Zug im Spitzenspiel gegen Lausanne verdient durch. Trotz eines 0:1-Rückstandes gewinnen die Zentralschweizer noch 3:2.

Es war nicht das hochklassige und spektakuläre Spiel, das aufgrund der Tabellenlage der beiden Teams hatte erwartet werden können. Sowohl Zug (3.) wie Lausanne (4.) taten sich lange schwer mit einem geordneten Spielaufbau. Das lag aber auch an den beiden Defensiven, die dem Gegner nur wenig zugestanden.

Es erstaunte deshalb nicht, dass die beiden Tore in den ersten 40 Minuten eher zufällig zustande kamen. Sowohl Harri Pesonen für Lausanne (15.) als auch Santeri Alatalo für Zug (28.) trafen mit verdeckt abgegebenen Schüssen - Pesonen nach einem Solovorstoss, Alatalo mit einem Weitschuss aus der Drehung.

Am Ende fand Zug doch einen Weg zum dritten Heimsieg in Folge. Die Zentralschweizer fanden immer besser in die Partie. Und im letzten Abschnitt gelang es ihnen, jenen Druck aufzubauen, mit dem sie zuletzt Lugano (4:0) und Leader Bern (6:0) vom Eis gefegt hatten. Nach 49 Minuten war es schliesslich Sandro Zangger, der in einer Druckphase vor dem Lausanner Tor vergessen ging und ein Zuspiel von Dominic Lammer zum 2:1 verwertete.

Bei beiden Gegentreffern unschuldig war der Lausanner Keeper Pascal Caminada. Der 30-jährige Zürcher ersetzte zum fünften Mal in dieser Saison Cristobal Huet, der die Reise nach Zug nicht mitmachte und offiziell geschont wurde. Caminada stoppte mehrere gefährlich Abschlüsse, unter anderen zweimal gegen Lino Martschini (38./49.), dem im Gegensatz zum letzten Heimspiel (drei Tore) kein Treffer gelang. Erst beim dritten Gegentor von David McIntyre, der den Goalie zwischen den Schonern erwischte, sah Caminada nicht vorteilhaft aus.

Zug, das bereits vor der Partie als Leader nach Verlustpunkten aufgewartet hatte, rückte mit dem neuerlichen Sieg bis zu einen Punkt zum punktgleichen Spitzenduo Bern/ZSC Lions heran, hat aber immer noch zwei respektive eine Partie weniger ausgetragen. Das viertklassierte Lausanne auf der anderen Seite muss nach der zweiten Niederlage in Folge weiter auf die endgültige Playoff-Qualifikation warten.

Zug - Lausanne 3:2 (0:1, 1:0, 2:1)

6207 Zuschauer. - SR Stricker/Vinnerborg, Kaderli/Obwegeser. - Tore: 15. Pesonen 0:1. 28. Alatalo 1:1. 50. Zangger (Lammer) 2:1. 55. (54:02) McIntyre 3:1. 55. (54:26) Herren (Junland) 3:2. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Jeffrey.

Zug: Stephan; Helbling, Alatalo; Diaz, Morant; Lüthi, Erni; Fohrler; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Schnyder.

Lausanne: Caminada; Trutmann, Genazzi; Junland, Borlat; Gobbi, Fischer; Lardi; Antonietti, Froidevaux, Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Déruns, Miéville, Herren; Schelling, Kneubühler, Augsburger; Conz.

Bemerkungen: Zug ohne Grossmann (verletzt) und Schlumpf (gesperrt), Lausanne ohne Huet (geschont), Walsky und Nodari (alle verletzt). Timeout Lausanne (59:06). Lausanne von 58:45 bis 59:10 und ab 59:16 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Bern* 41/86. 2. ZSC Lions* 42/86. 3. Zug* 40/85. 4. Lausanne 41/74. 5. Davos 40/59. 6. Biel 41/58. 7. Genève-Servette 42/57. 8. Lugano 42/55. 9. Kloten 41/49. 10. SCL Tigers 42/49. 11. Fribourg-Gottéron 41/42. 12. Ambri-Piotta 41/41.

* = in den Playoffs

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SDA-ATS