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Der ehemalige Zuger Stadtrat Ivo Romer auf dem Weg ins Obergericht Zug. Das Strafgericht hat ihn am Dienstag wegen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Der frühere Zuger FDP-Stadtrat Ivo Romer muss ins Gefängnis: Das Zuger Strafgericht hat ihn am Dienstag wegen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Romer als Vermögensverwalter von einer wohlhabenden Witwe fast sieben Millionen Franken für sich abgezweigt hatte.

Als die Frau 2011 im Alter von 96 Jahren starb, waren nur noch 15'000 Franken auf ihrem Konto. Auch das Vermögen ihrer Stiftung war weg. Mit dem Geld finanzierte der frühere Finanzvorstand der Stadt Zug seinen Lebensstil und trat als grosszügiger Spender bei gesellschaftlichen Anlässen auf.

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SDA-ATS