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Innenminister Alain Berset, Energieministerin Doris Leuthard und der Premierminister der kanadischen Provinz Québec Philippe Couillard am WEF 2016 in Davos: Damals entstand die Idee einer Klimakooperation. Ein Jahr später nun wurde ein entsprechendes Dokument unterzeichnet. (Archiv)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Die Schweiz und die kanadische Provinz Québec wollen in der Energiepolitik zusammenarbeiten. Bundespräsidentin Doris Leuthard und Premierminister Philippe Couillard haben in Davos eine entsprechende Deklaration unterzeichnet.

Als Ziele der Zusammenarbeit werden darin unter anderem die Erhöhung der Energieeffizienz im Bau- und Industriesektor definiert sowie die Reduktion von Treibhausgasen im Verkehrswesen. Weiter beinhaltet die Kooperation eine Förderung der erneuerbaren Energien und sauberen Technologien.

Die Provinz Québec und die Schweiz hätten in der Energiepolitik sehr ähnliche Ziele und Werte, sagte Leuthard als Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) nach der Unterzeichnung am Donnerstag.

Viele Synergien

Gerade im Hinblick auf die Schweizer Energiestrategie 2050, die eine Zukunft ohne Atomkraft vorsieht, sei eine Zusammenarbeit zur Förderung von erneuerbarer Energie interessant. Ähnlich wie die Schweiz setze Québec bei der Stromproduktion stark auf Wasserkraft, wenn auch in einer mehrfach grösseren Dimension.

"Unsere Wasserkraft-Infrastruktur ist teilweise schon alt und muss renoviert werden", sagte Leuthard. Hier könnten beide Länder von einem Austausch im Bereich der Forschung und der Expertise profitieren.

Premierminister Philippe Couillard zeigte sich über die Kooperationsvereinbarung ebenfalls erfreut. Er sei überzeugt, dass die festgelegten Schwerpunkte zentral seien im Kampf gegen den Klimawandel, hielt er fest.

Durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Quebéc, die beide über hervorragende Forschungszentren und hochinnovative Technologieunternehmen verfügten, solle innovativen Lösungen künftig zu einem rascheren Durchbruch verholfen werden, schreibt das UVEK in einer Mitteilung

Idee in Davos entstanden

Die Idee zur bilateralen Kooperation im Energiebereich und beim Klimaschutz geht auf das WEF 2016 zurück. Die Idee sei damals spontan entstanden, sagte Leuthard vor den Medien. Im Oktober folgte die Energieministerin dann einer Einladung von Couillard nach Kanada.

Der Besuch der Provinz Québec fiel besonders im Energiebereich inspirierend aus. Die Provinz hat unter anderem gemeinsam mit dem US-Bundesstaat Kalifornien einen gemeinsamen Markt von Emissionszertifikaten eingeführt. Mit den Erträgen würden Innovationen in grüne Technologien gefördert. Leuthard und Couillard vereinbarten, die gemeinsame Zusammenarbeit zu vertiefen.

Kanada ist auf dem amerikanischen Kontinent der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz. Die Schweiz ihrerseits gehört in Kanada zu den zehn wichtigsten Investoren.

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SDA-ATS