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Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.

Keystone/EPA/MARIO RUIZ

(sda-ats)

Bei Protesten gegen die Bildungspolitik in Chile ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

In der Hauptstadt Santiago de Chile setzten die Beamten am Mittwoch (Ortszeit) Tränengas und Wasserwerfer ein. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich etwa 100'000 Menschen an der Kundgebung.

"Wir sind hier, weil wir die Bildung in Chile ändern wollen. Wir wollen klare Antworten", sagte eine der Anführerinnen der Proteste, Camila Rojas. Auch in anderen Städten des Landes gingen Studierende auf die Strasse, um ein kostenfreies und gerechtes Bildungssystem zu fordern.

In Chile gibt es bereits seit 2011 Studentenproteste, die immer wieder in Gewalt ausarten. Die Modernisierung des noch unter Diktator Augusto Pinochet eingerichteten Bildungssystems zählt zu den zentralen Versprechen von Staatschefin Michelle Bachelet. Zwar sind Teile der Reform bereits in Kraft getreten. Vielen Studierenden gehen die Änderungen aber nicht weit genug.

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SDA-ATS