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Weil Wasserstoffperoxid auslief, kam es bei der Papierfabrik in Perlen LU zu einem Grosseinsatz.

Luzerner Polizei

(sda-ats)

Ausgelaufenes Wasserstoffperoxid hat am Dienstagnachmittag zu einem Grosseinsatz bei der Papierfabrik in Perlen geführt. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Zwei Mitarbeiter, die der Substanz ausgesetzt waren, wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Die Flüssigkeit, die auch als Bleichmittel eingesetzt wird, lief aus noch ungeklärten Gründen gegen 14.15 Uhr in einem Bereich der Papierfabrik Perlen aus, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Es habe sich um einige Kubikmeter Flüssigkeit gehandelt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Der Unfall ereignete sich im Inneren der Fabrik. Man sei mit einem grossen Aufgebot ausgerückt, die auslaufende Flüssigkeit habe aber relativ rasch gestoppt, in ein Auffangbecken geleitet und neutralisiert werden können.

Im Einsatz standen die Betriebsfeuerwehr, die Chemiewehr Emmen, die Feuerwehr Root, der Rettungsdienst, Umweltexperten und die Luzerner Polizei. Für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Zwei mit Wasserstoffperoxid kontaminierte Mitarbeiter wurden vor Ort betreut und danach zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Weshalb es zum Zwischenfall kommen konnte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft.

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SDA-ATS