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Erdrutsche und Blitzeinschläge haben in den letzten Tagen dazu geführt, dass zwei Bahnlinien vorerst gesperrt werden mussten. (Symbolbild)

Keystone/SIGI TISCHLER

(sda-ats)

Nach den heftigen Gewittern der letzten Tage sind zwei wichtige Nebenbahnlinien noch immer unterbrochen. Die Strecke durchs Entlebuch und die Strecke Fraubrunnen-Solothurn bleiben voraussichtlich noch den ganzen Freitag gesperrt.

Ein Zug der BLS war am Donnerstagabend kurz nach 20.30 Uhr zwischen Entlebuch LU und Schüpfheim LU in einen Erdrutsch gefahren und entgleist. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben eines SBB-Sprechers war relativ wenig Material auf das Trassee gerutscht. Nur die hangseitige Schiene wurde verschüttet. Auslöser des Rutsches war abfliessendes Regenwasser, das kanalartig den mit Sträuchern besetzten Hang hinuntergeflossen war.

Der entgleiste Zug wurde abtransportiert. Material muss vom Gleis geräumt, und das Gleis muss gesäubert werden. Der Hang wird kontrolliert und gesichert. Zwischen Schüpfheim und Wolhusen verkehren Ersatzbusse.

Keine Probleme beim RBS-Pendlerverkehr

Bei einem Gewitter in der Nacht auf Donnerstag hatte ein Blitz ins Stellwerk von Bätterkinden BE eingeschlagen und den Strom-Hauptverteiler zerstört. Deshalb ist die RBS-Bahnstrecke zwischen Fraubrunnen BE und Solothurn seither gesperrt. Noch bis mindestens Betriebsschluss am Freitagabend sollten Ersatzbusse verkehren.

Trotz Einschränkungen ging der Pendlerverkehr am Freitagmorgen gut über die Bühne. Mit den Bussen habe es bisher sehr gut geklappt, sagte Fabienne Thommen, Kommunikationsverantwortliche beim Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) auf Anfrage. Die Reisenden seien gut informiert gewesen und hätten die Umstände akzeptiert.

Neubaustrecke nicht befahrbar

Am Pfingstwochenende kommen auf Bahnreisende zusätzliche Erschwernisse hinzu. Die Bahn 2000-Neubaustrecke Olten-Bern ist am Samstag und Sonntag wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt. Im Rahmen der Arbeiten werden visuelle Kontrollen vorgenommen und Aussensignale zurückgebaut.

Die Züge werden über die Stammlinie via Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich deshalb um 10 bis 15 Minuten.

Weil gleichzeitig der von der Neubaustrecke abzweigende Ast Wanzwil-Solothurn gesperrt ist, müssen auch die Züge zwischen Olten und Solothurn/Biel umgeleitet werden. Sie verkehren via Oensingen. Der Zeitverlust beträgt gemäss SBB-Angaben rund vier Minuten.

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SDA-ATS