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Von den drei Experten der Eidgenössischen Zollverwaltung haben zwei ihren Einsatzbefehl von der Frontex erhalten. Sie reisten bereits am Donnerstag nach Sizilien, um bei der Sicherung der italienischen Grenze mitzuarbeiten.

Wie eine Sprecherin der Frontex auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte, werden die beiden Schweizer im Flüchtlingslager von Caltanisetta arbeiten. Der dritte Schweizer Experte wird je nach Bedarf von der Frontex aufgeboten.

Die Operation "Hermes", welche die italienische Grenze gegen die Flüchtlingsströme aus Nordafrika sichern soll, dauert gemäss der Sprecherin voraussichtlich bis Ende März - allenfalls auch länger.

Neben den beiden Schweizern werden auch Grenzfachleute aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Rumänien aufgeboten.

Die EU-Agentur Frontex hatte die Mitgliedstaaten letzte Woche um Unterstützung angefragt. Die Schweiz, die sich als Schengen-Mitglied an Frontex beteiligt, stellte daraufhin die Mitarbeit von zwei Dokumentationsspezialisten und eines Experten für Luftüberwachung in Aussicht.

Treffen im Bundesamt für Migration

Um eine allfällige Flüchtlingswelle aus Nordafrika bewältigen zu können, will der Bund in den nächsten zwei Wochen alle möglichen Szenarien durchspielen und entsprechende Massnahmen aufgleisen. Als erste Sofortmassnahme wurde bereits die Grenzwache bei Genf und im Tessin verstärkt.

Man sei sich einig, dass die Schweiz mit einem gewissen Anstieg der Flüchtlingszahlen rechnen müsse, sagte Alard du Bois-Reymond, Chef des Bundesamtes für Migration (BFM), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Unklar sei aber, womit man rechnen müsse.

Um auf alles vorbereitet zu sein, wird ein Fachausschuss mögliche Szenarien abklären und jeweils die Verantwortlichkeiten klären.

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SDA-ATS