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Die Schweizer Langläuferin Nadine Fähndrich überrascht in der Tour de Ski mit einem 4. Etappenrang.

Die Innerschweizerin, die ihre besten Resultate bislang im Sprint erzielt hatte, arbeitete sich im Massenstart-Rennen über 5 km klassisch stetig nach vorne. Zum ersten Podestplatz einer Schweizerin in einem "Distanzrennen" seit 1987 von Evi Kratzer reichte es allerdings nicht. An der Spitze hatten sich Ingvild Flugstad Östberg, Heidi Weng und Krista Pärmäkoski abgesetzt. Die Norwegerinnen Östberg und Weng führen auch in der Tour-Wertung.

Letztmals hatte vor fast 20 Jahren eine Schweizer Langläuferin im Weltcup in einem Distanzrennen einen Top-5-Platz erreicht. 1997 war Brigitte Albrecht im japanischen Hakuba über 10 km Skating ebenfalls Vierte geworden. Mit Laurien van der Graaff verblüffte eine zweite Swiss-Ski-Läuferin mit dem 10. Platz. Die 29-jährige Sprint-Spezialistin, die am Samstag Fünfte geworden war, hatte auf einen Top-30-Platz gehofft und überraschte sich selber. "Es ist mega cool, dass es allen so gut gelaufen ist", freute sich sich die frühere Einzelgängerin über das Teamergebnis, das auch für die WM-Staffel einiges erhoffen lässt.

Fähndrich und van der Graaff werden wie geplant nicht zur Tour-Fortsetzung nach Oberstdorf weiterreisen. Einziges Schweizer Eisen im Feuer bleibt Nathalie von Siebenthal. Die Berner Oberländerin schlug sich als 17. achtbar und belegt nach ihren zwei schwächsten Disziplinen auch den 17. Gesamtrang. Ein Top-Ten-Platz, es wäre der erste einer Schweizer Frau an der Tour de Ski, bleibt absolut in Reichweite.

SDA-ATS

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