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Die beiden Männer mit Spielschulden hatten nichts zu lachen: Die Betreiber der illegalen Wettspielautomaten wollten das Geld mit unzimperlichen Mitteln eintreiben (Symbolbild).

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die Vorarlberger Kriminalpolizei hat in den vergangenen Tagen zwei Männer im Alter von 31 und 32 Jahren festgenommen. Sie sind in einen Fall im Kanton Aargau verwickelt, bei dem es um die gewaltsame Eintreibung von Spielschulden ging.

Die Festnahmen erfolgten am 5. und am 11. Oktober. Den Männern wird versuchte Erpressung, Freiheitsberaubung und Entführung vorgeworfen. Sie sitzen derzeit in der Justizanstalt Feldkirch. Bevor sie an die Aargauer Justizbehörden ausgeliefert werden, kommt es laut österreichischem Recht zu einer Auslieferungsverhandlung.

Die beiden Festgenommenen gehören zu einer Gruppe von türkischstämmigen Personen, die in Restaurants im Raum Aarburg illegale Wettspiele veranstaltete und die Schulden notfalls mit Waffengewalt eintrieb. Das Bezirksgericht verurteilte diesen Sommer vier Männer wegen versuchter qualifizierter Erpressung zu Freiheitsstrafen von rund dreieinhalb Jahren.

Die beiden Opfer hatten bei den Angeklagten Schulden in Höhe von 53'000 bzw. 35'000 Franken. Weil sie nicht bezahlten konnten, wurden sie verbal eingeschüchtert. Den beiden Opfern wurde ein Messer an die Kehle gehalten, eine Pistole an die Schläfe gedrückt oder ein Schlagstock gezeigt.

Die Angeklagten im Alter zwischen 28 bis 52 Jahren verweigerten während des Prozesses ihre Aussage. Freigesprochen wurden die Männer vom Vorwurf der versuchten Erpressung und Entführung. Die zweitägige Verhandlung fand unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt.

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SDA-ATS