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Bei einem gewaltsamen Einsatz gegen buddhistische Mönche haben chinesische Sicherheitskräfte nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation zwei Tibeter getötet. Über 300 Mönche seien verschleppt worden.

Wie die Aktivistengruppe Campaign for Tibet am Samstag mitteilte, stürmten Polizisten Donnerstagnacht das Kloster Kirti in der Provinz Sichuan. Mehr als 300 Mönche seien verschleppt worden. Gläubige, die vor dem Kloster Wache hielten, seien zusammengeschlagen worden. Dabei seien zwei Tibeter getötet worden.

Zahlreichen Menschen seien Arme und Beine gebrochen worden, erklärte die in den USA ansässige Organisation mit zahlreichen Kontakten zu Exil-Tibetern unter Berufung auf einen Mönch. Eine ältere Frau habe einen dreifachen Beinbruch erlitten.

Die Polizei des Bezirks Aba, in dem das Kloster liegt, erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, ihr lägen keine Informationen über den Vorfall vor. Einheimische wollten sich nicht äussern.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Freitag, die örtlichen Behörden hätten wegen "illegaler Aktivitäten" von einigen Mönchen ein "legales Erziehungsprogramm" in der Region gestartet.

Mitte März war in Sichuan ein Mönch nach einer Selbstanzündung gestorben. Seine Leiche wurde daraufhin ins Kloster Kirti gebracht. Die Selbstanzündung sei ein "sorgfältig geplantes Verbrechen", das Unruhe habe stiften sollen, berichtete Xinhua in einem weiteren Bericht am Samstag.

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SDA-ATS