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Die wegen der Bürger-Proteste unter Druck stehende Regierung im Jemen verliert an Rückhalt in den eigenen Reihen. Sieben Abgeordnete der Partei von Präsident Ali Abdullah Saleh traten am Mittwoch zurück.

Die Politiker beschuldigten die Landesführung, ein gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten angeordnet zu haben. "Die Menschen müssen ein Recht auf den friedlichen Protest haben", sagte einer der Parlamentarier, Abdulasis Jubari.

Bei einem Angriff auf Demonstranten wurden am Dienstagabend in der Hauptstadt Sanaa zwei Menschen getötet. Elf weitere seien verletzt worden, als Anhänger der Regierung das Feuer auf eine Sitzblockade vor der Universität von Sanaa eröffneten, sagte ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur AFP. Die Organisatoren der Protestaktion bestätigten die Angaben.

Damit starben seit Beginn der Proteste im Jemen vor zehn Tagen erstmals auch Menschen in der Hauptstadt Sanaa. Insgesamt kamen bislang rund ein Dutzend Menschen ums Leben.

Die Demonstranten im Jemen fordern den Rücktritt des seit 32 Jahren herrschenden Präsidenten Saleh. Sie sind vor allem unzufrieden mit der Armut, Arbeitslosigkeit und Korruption. Vorbild sind die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Saleh hat den Demonstranten vorgeworfen, Urheber der Gewalt zu sein.

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SDA-ATS