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Niamey - In Niger sind zwei Franzosen verschleppt und getötet worden. Die Männer kamen während eines Rettungsversuchs ums Leben, an dem französische Soldaten beteiligt waren, wie Verteidigungsminister Alain Juppe mitteilte.
Augenzeugen zufolge wurden sie am Freitag während des Abendessens in einer Bar in Niamey entführt. Der Hintergrund der Tat blieb zunächst unklar. Eine Gruppe mit Verbindung zu Al-Kaida hatte im September fünf Franzosen in Niger verschleppt.
Die Geiseln seien nach einem Gefecht mit den Kidnappern an der Grenze zwischen Niger und Mali gefunden worden, sagte Juppe. Die Augenzeugen erklärten, die Entführer hätten Französisch und Arabisch gesprochen und seien wie Tuareg gekleidet gewesen.
Tuareg sollen bereits in der Vergangenheit an Entführungen beteiligt gewesen sein, die der Al-Kaida zugeschrieben werden. Sollte es sich um eine neuerliche Tat einer Gruppe mit Verbindung zu Al-Kaida handeln, wäre es das erste Mal, dass Ausländer von der Organisation mitten in einer afrikanischen Hauptstadt und nicht in einem abgelegenen Gebiet verschleppt wurden.
Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte, die Nationalgarde von Niger habe die Entführer am Samstagmorgen angegriffen. Dabei sei der Anführer der Sicherheitskräfte verletzt worden.
Im September waren in Niger fünf Franzosen und zwei Afrikaner verschleppt worden, Mitarbeiter des französischen Atomkonzerns Areva und eines Subunternehmens. Zu der Entführung hat sich der nordafrikanische Zweig der Terrororganisation Al-Kaida bekannt.
Im Juli tötete die nordafrikanische Al-Kaida-Gruppe einen 78 Jahre alten Franzosen, der drei Monate zuvor verschleppt worden war. Bei der Bluttat handle es sich um einen Racheakt nach der Tötung von sechs Al-Kaida-Mitgliedern bei einem von Frankreich unterstützten Militäreinsatz gegen die Gruppe, hiess es damals.

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SDA-ATS