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Zwei Wanderarbeiter aus Myanmar sind am Donnerstag in Thailand für den Mord an zwei britischen Touristen zum Tod verurteilt worden. Die Gastarbeiter seien der Vergewaltigung und des Mordes schuldig, urteilte das Bezirksgericht in Koh Samui.

Die an Händen und Füssen gefesselten Männer nahmen das Urteil mit düsteren Mienen auf. Beide bestreiten die Vorwürfe. Der Prozess war vor allem wegen der polizeilichen Ermittlungen umstritten, da den Behörden Folter der Verdächtigen und Schlamperei bei der Verwahrung von DNA-Beweisen unterstellt wurde.

Die nackten Leichen der Opfer, einer 23-jährigen Frau und eines 24-jährigen Manns, waren Mitte September an einem Strand der südlichen Insel Koh Tao gefunden worden. Sie wiesen Kopfverletzungen auf. Etwa 35 Meter weiter entfernt fanden die Ermittler eine blutbefleckte Hacke.

Zuletzt hatten Freunde das Paar in einer Bar der wegen ihrer Traumstrände und ihres kristallklaren Wassers beliebten Insel tanzen sehen. Danach sollen die beiden zusammen gegangen sein, wenige Stunden später waren sie tot. Die nun Verurteilten wurden Anfang Oktober festgenommen.

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SDA-ATS