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Nach einem Ruhe- und Reisetag trifft die Schweiz am Freitagnachmittag in Helsinki auf Tschechien. Im zweiten Anlauf soll es zum ersten Saisonsieg reichen.

Patrick Fischer sah sich die Partie vom Mittwochabend in Biel gegen Kanada (2:3) noch einmal auf dem Video an. Die Erkenntnisse blieben auch nach der zweiten Analyse und einmal drüber schlagen die gleichen wie unmittelbar nach dem Spiel. "Ich wurde in meiner ersten Analyse bestätigt. Wir spielten nicht gut genug. Ich erwarte mehr von uns - vor allem dann, wenn wir die Scheibe in unserem Besitz haben."

Gegen Tschechien treten die Schweizer mit einem umgekrempelten Team an. Der junge Gilles Sinn wird vermutlich vor dem Schweizer Tor stehen. Von den Akteuren, die am Mittwoch gegen Kanada verloren, machten Philippe Furrer, Luca Cunti (beide Lugano), Cody Almond (Servette), Sven Ryser (Lausanne), Lino Martschini, Raphael Diaz, Reto Suri (alle Zug), Samuel Walser und Gregory Sciaroni (beide Davos) die Reise nach Finnland wie geplant nicht mehr mit. Dafür befinden sich neu Marco Maurer (Biel), Christian Marti, Chris Baltisberger, Pius Suter, Reto Schäppi, Fabrice Herzog (alle ZSC Lions), Ramon Untersander, Gaëtan Haas, Simon Moser, Tristan Scherwey und Thomas Ruefenacht (SC Bern) an Bord.

Die fünf Zürcher und Berner bestritten am Dienstag noch Auswärtsspiele in der Champions Hockey League und qualifizierten sich in Nottingham (ZSC Lions) und München (Bern) für die Viertelfinals im Europacup. Der Match- und Reise-Stress macht den Akteuren aber nichts aus. "Wir befinden uns im Rhythmus", meint stellvertretend für die Neuankömmlinge der Berner Thomas Ruefenacht. "Solche internationalen Spiele bringen uns weiter."

Die Tschechen, der Schweizer Gegner vom Freitag, zählen seit Jahrzehnten zu den "Grossen Sechs" im Eishockey. Übermässigen Respekt brauchen die Schweizer gegenüber den Osteuropäern aber nicht zu haben. In den letzten zwölf Jahren feierten die Schweizer in den Direktbegegnungen mehr Siege als die Tschechen. Zwischen 2011 und 2014 gewannen die Schweizer unter Sean Simpson sogar fünfmal hintereinander, so auch zweimal an Weltmeisterschaften (5:2 und 2:1 an der WM 2013 in Stockholm) und einmal an Olympischen Spielen (1:0 in Sotschi). Auch im letzten Frühling, an der WM in Prag, feierte die Schweiz gegen Tschechien einen 2:1-Sieg.

Im tschechischen Aufgebot befindet sich mit dem Freiburger Michal Birner ein Akteur aus der National League. Birner erzielte im ersten Turnierspiel der Tschechen gegen Schweden (3:5) ein Tor. Die Hälfte des tschechischen Teams verdient ihr Geld in der Kontinental Hockey League (KHL).

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SDA-ATS