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Zweiter Tatverdächtiger von Chiasso wird von Italien ausgeliefert

Italien will auch den zweiten Mann, der an einem Tötungsdelikt von Ende November 2015 in Chiasso TI beteiligt gewesen sein soll, an die die Schweiz ausliefern. Der Mann wird verdächtigt, zusammen mit seinem Sohn in einer Tiefgarage einen Schweizer getötet zu haben.

Die italienischen Behörden hätten das Auslieferungsgesuch auch für den Vater akzeptiert, teilte die Tessiner Staatsanwaltschaft am Freitag per Communiqué mit. Vater und Sohn seien Anfang Dezember in der Nähe von Neapel (I) verhaftet worden und befänden sich zurzeit noch dort.

Die Einzelheiten der Übergabe der beiden Männer würden in den nächsten Tagen entschieden, schreibt die Staatsanwaltschaft. Die Auslieferung des Sohnes hatten die italienischen Behörden bereits Mitte Januar bewilligt.

Die beiden italienischen Staatsbürger im Alter von 51 und 23 Jahren waren zur Tatzeit im Mendrisiotto wohnhaft gewesen. Sie sollen ihr 73-jähriges Opfer mit einem scharfen Gegenstand tödlich am Kopf verletzt haben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, ihre Tat im Voraus geplant zu haben.

Laut verschiedenen Tessiner Medien sollen unbezahlte Mietschulden beim Opfer das Tatmotiv gewesen sein. Die Tessiner Kantonspolizei konnte dies auf Anfrage nicht bestätigen.

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