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Mexiko-Stadt - Bei Schiessereien zwischen mexikanischen Soldaten und mutmasslichen Mitgliedern von Drogenbanden sind zwölf Menschen getötet worden. Neun mutmassliche Bandenmitglieder, zwei Zivilisten und ein Soldat kamen ums Leben. 21 Personen wurden verletzt.
Die Auseinandersetzungen ereigneten sich am Freitag in Nuevo Laredo an der Grenze Mexikos zum US-Bundesstaat Texas, wie das mexikanische Innenministerium erklärte. Die Schusswechsel führten zu Tumult und Panik in der Bevölkerung. Die mutmasslichen Drogenschmuggler hatten mehrere Strassen in Nuevo Laredo mit Bussen und Lastwagen blockiert.
Justizminister Arturo Chávez hatte kurz zuvor erklärt, dass im Drogenkrieg in Mexiko in diesem Jahr bereits mehr als 7000 Menschen getötet wurden. Die Zahl umfasst die Toten bei Auseinandersetzungen rivalisierender Kartelle und diejenigen, die in Gefechten mit Polizei oder Armee starben.
Seit Dezember 2006, dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón, kamen im Drogenkrieg damit insgesamt fast 25'000 Menschen ums Leben. Die stark gestiegenen Zahlen sah Chávez auch als Folge der Entscheidung der Regierung, zur Verstärkung der Polizei im Kampf gegen die Kartelle 50'000 Soldaten zu entsenden.
Kalifornien stationiert Soldaten
Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger ordnete am Freitag die Stationierung von 224 Soldaten an der Grenze des US-Bundesstaates zu Mexiko an.
Der Einsatz werde ein Jahr dauern und die Mitglieder der kalifornischen Nationalgarde seien mit der Bewachung der Grenze wegen illegaler Einwanderer und dem Kampf gegen den Drogenkrieg beauftragt, erklärte Schwarzenegger. Die Soldaten sollen ausschliesslich auf kalifornischer Seite eingesetzt werden.

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SDA-ATS